Ich freue mich, dass du hier bist.

Hallo, ich bin Peter,
Baujahr 1966, komme ursprünglich aus Moers in NRW und bin Anfang der 2000er Jahre nach Berlin gezogen. Ich bin heute verheiratet und lebe mittlerweile im schönen Brandenburg. Beruflich komme ich aus der IT, bin aber ursprünglich gelernter Kfz-Mechaniker.

Vor ungefähr 20 Jahren geriet ich in die bis heute schlimmste Krise meines Lebens, die mich mehr geprägt hat als jede Ausbildung oder jeder berufliche Erfolg.

Ich kam mit einer Frau zusammen, die alkoholkrank war. Und nein, das habe ich nicht bewusst so gewählt.

Diese Zeit war geprägt von Unsicherheit, Hilflosigkeit und dem ständigen Versuch, etwas kontrollieren zu wollen, was sich gar nicht kontrollieren ließ.

Ehrlich gesagt:
Ich war damals noch ein Narr, der glaubte, das muss doch irgendwie zu schaffen sein.

Zum ersten Mal in meinem Leben stellte ich nicht nur die Situation um mich herum in Frage, sondern auch mich selbst.

Wobei, wenn ich ehrlich bin, trifft es ein anderer Satz wesentlich besser:

Ich wurde vom Leben dazu gezwungen, wenn ich nicht irgendwann daran zerbrechen wollte.

Viele Fragen tauchten damals auf:
Warum habe ich das Gefühl, dass sich manche Dinge in meinem Leben wiederholen? Warum halte ich an bestimmten Dingen im Leben fest? Welche Gedanken bewegen mich? Welche Ängste stehen mir im Weg? Warum verletzt mich dies oder das überhaupt? Nach welchen Glaubenssätzen handele ich eigentlich und warum? Fragen über Fragen…

Erstmals sah ich in den Spiegel meiner Seele.
Und ich entdeckte immer mehr, je mehr ich hinsah.

Meine Reise hatte begonnen…!

Wenn ich zurückblicke, war genau diese Krise der Beginn meiner persönlichen Entwicklung.

Denn die meisten Antworten, nach denen ich damals suchte, fand ich nicht bei anderen, sondern bei mir selbst.

Mittlerweile glaube ich, dass Lebenskrisen manchmal deutliche Hinweise des Lebens sein können. Sie zwingen uns, stehen zu bleiben, genauer hinzusehen und vielleicht auch uns selbst zu hinterfragen. Im besten Fall können wir daran wachsen und neue Wege finden, die wir vorher überhaupt nicht sehen konnten.

Ich will heute jedenfalls keine einzige Krise meines Lebens missen. Sie haben mich alle weitergebracht und zu dem gemacht, der ich heute bin.

Worüber möchte ich schreiben?
Ich möchte in diesem Blog über meine Erfahrungen und über Themen rund um persönliche Entwicklung schreiben. Über Krisen und Neuanfänge und was ich daraus gelernt habe. Über den Umgang mit Veränderungen. Über Erfahrungen aus meinem Berufsleben. Über Führung, Verantwortung und Kommunikation. Ich möchte Fragen stellen und vielleicht zum Nachdenken anregen. Und ja, auch klare Worte zum Thema Umgang mit Alkohol werden von mir kommen, denn meine Sichtweise auf dieses Thema ist eindeutig kritischer geworden.

Was möchte ich nicht?
Ich möchte niemanden belehren oder als „Senfautomat“ durch das Internet ziehen. Mir liegt es daran, meine Erfahrungen mit einigen, manchmal auch nicht besonders leichten Themen des Lebens zu teilen.

Und nun mal ganz locker durch die Hose geatmet:
Ich will natürlich auch über leichte Themen schreiben, wie Kreativität, Technik, das Arbeiten mit Holz und all die kleinen Dinge, die das Leben bereichern können. Das Leben ist einfach zu wertvoll, um sich nur mit schweren Themen zu befassen. Schließlich ist es in erster Linie zum genießen da, zumindest sehe ich das so.

Was mache ich sonst so?
Technik und handwerkliche Themen begeistern mich seit meiner Kindheit. Vermutlich inspiriert durch meinen Onkel, kam die Liebe zum Arbeiten mit Holz hinzu. Mein Onkel war für mich früher ein regelrechtes Vorbild an feinhandwerklichem Geschick, Kreativität und Erfindungsreichtum. Und besonders Holz war schon immer für mich eines der schönsten, ursprünglichsten Naturmaterialien überhaupt. Vielleicht bin ich auch deswegen heute sehr gern in der Natur. Bei meinen Spaziergängen durch unsere brandenburgischen Wälder und Felder finde ich immer wieder Ruhe und neue Gedanken.

Ich hab auch meine Gitarre seit langem mal wieder hervorgeholt, übrigens auch eine Inspiration meines Onkels damals. Er spielte früher sogar in einer Band und schenkte mir meine erste richtige Gitarre. Ich liebe dieses Instrument deshalb so sehr, weil es für mich eines der vielseitigsten und ausdrucksstärksten Musikinstrumente überhaupt ist. Wer weiß, vielleicht kommt ja doch nochmal was brauchbares bei mir raus. 😉

Und heute?
Inzwischen stehe ich wieder an einer Art Wendepunkt. Nach vielen Jahren in meinem Beruf beschäftige ich mich intensiv mit Veränderungen, neuen Perspektiven und der Frage, was wirklich wichtig ist.

Wie kam ich überhaupt auf die Idee, hier zu schreiben?
Ich habe vor einiger Zeit herausgefunden, dass mir Schreiben viel Spaß macht. Daraus ist dieser Blog entstanden, weil ich glaube, dass ehrliche Erfahrungen grade in der heutigen Zeit sehr wertvoll sein können. Vielleicht findest du dich in der einen oder anderen Geschichte auch wieder. Vielleicht regen dich einige Beiträge zum Nachdenken an. Vielleicht machen sie dir einfach Mut, deinen eigenen Weg weiterzugehen. Wenn ja, hat sich meine Arbeit schon gelohnt. Ich würde mich ehrlich freuen.

Falls dich auch mein beruflicher Hintergrund interessiert, findest du mich auf LinkedIn

Noch ein paar abschließende Worte zur Nutzung von KI.
Ich lasse meine Rechtschreibung prüfen, hole mir Tipps beim Schreiben und nutze KI unter anderem auch für Recherchen und zum Gegenprüfen, sowie bei einigen Beitragsbildern.

Alle Texte auf diesem Blog habe ich selbst geschrieben. Die persönlichen Erfahrungen, Gedanken und Aussagen in meinen Beiträgen stammen von mir. Auch die redaktionelle Verantwortung liegt vollständig bei mir. Dazu hatte ich übrigens auch mal einen Beitrag verfasst. Sach mal, Peter – wie ist das denn mit KI bei dir?

Hiermit möchte ich offen und transparent mit dem Einsatz von KI umgehen – auch im Hinblick auf die neuen Transparenzregelungen der europäischen KI-Verordnung (AI Act).

Porträt von Peter Ehlert

Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen.

Peter

Stand: August 2026